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Prohibition – Am Beispiel USA

Beschreibung Prohibition – Am Beispiel USA

Die Prohibition – Am Beispiel USA – bezeichnet das Verhindern bzw. das Verbot zum Konsum alkoholischer Getränke und Drogen.

Dadurch wird die persönliche Selbstbestimmung und der freie Zugang zu bestimmten Stoffen durch den Gesetzgeber untersagt. Dies kann sowohl religiös oder politisch motiviert sein oder durch Organisationen gefördert werden um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.

Eine der folgenreichsten Prohibitionen war das landesweite Verbot zur Herstellung, Einfuhr, Transport und Verkauf von Alkohol durch den 18. Zusatzartikel in den Vereinigten Staaten von Amerika, kurz die USA. Das Gesetz zum landesweiten Verzicht trat am 16. Januar 1920 in Kraft.

Als erstes positives Signal sank zwar der Konsum von Alkohol infolge des Verbots in den Jahren nach der Einführung wie auch die zeitversetzten körperlichen Folgen durch zu hohen Alkoholkonsum.

Dagegen standen viele Speakeasy oder Flüsterclubs, in denen illegal und heimlich Alkohol konsumiert wurde. Auch das große Ziel die Kriminalität durch das Verbot zu senken gelang nicht. Vor allem die organisierte Kriminalität stieg stark an und gipfelte in den Organisationen von Al Capone aus Chicago und Johnny Torrio. Die illegale Einführ von Rum oder Whisk(e)y wie auch das Schwarzbrennen des Moonshine im Land stieg massiv an.

Zusätzlich kam noch die hohe Todeszahl von Konsumenten durch giftigen Fuselschnaps erwähnt werden.

Auf massiven Druck der Bürger und der Erkenntnis die Prohibition führe nicht zum gewünschten Ziel wurden durch den 21. Zusatzartikel der Verfassung das Alkoholverbot im Jahre 1933 wieder abgeschafft.