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Das Interesse am Rum beginnt im 17. Jahrhundert

Beschreibung Das Interesse am Rum beginnt im 17. Jahrhundert

Das Interesse am Rum beginnt im 17. Jahrhundert startet als zartes und billiges Pflänzchen. Es beginnt mit den Kolonialmächten um Spanien, Portugal, England, den Niederländern und Nordamerika. Es sollten im Laufe dieses Jahrhunderts die ersten zarten Pflänzchen an Konsuemten sein, die Gefallen am frühen und meist rauhen Rum fanden.

Und es ging anfänglich immer um den Zucker; die Produzenten verdienten damit und durch den Einsatz von günstigen Arbeitskräfte und der Ausbeutung der Sklaven bei der Herstellung des Weißen Gold viel Geld, sehr viel sogar.

Bei der Zuckerrohr Spirituose, anfänglich auch Tafia genannt, sollten die weit entfernten Konsumenten in Europa und Nordamerika bald feststellen, wie günstig diese aus dem Überbleibsel Melasse in der Karibik im Vergleich zu einem teuren Brandy sein konnte.

„Die Geschichte des Rum ist die Geschichte des Zucker.“

Und doch gibt es hier auch wieder zwei Sichtweisen. Während die Verkaufszahlen in der Alten Welt immer mehr zunahmen, die Einnahmen stiegen, und der bessere und gereifte Rum an die Konsumeten verkauft wurde, blieb es lange Zeit bei den Sklaven und Arbeitern auf den Zuckerrohrfeldern und Fabriken beim einfachen Tafia.

Wie in der anderen Welt des Whisky & Whiskey wurden die Sprituosen aus Rum bis weit in das 19. Jahrhundert ausschließlich in kupfernen meist zwiebelförmig geformten Brennblasen erzeugt. Diese Art der Destillation ergibt im Ergebnis einen schweren und meist sehr aromenreichen Alkohol als Zuckerrohr-Destillat.

Auch änderte sich im Laufe der Jahrhunderte die Schwerpunktslage beim Zucker. Ursprünglich waren die Kolonialisten ausgezogen um Zucker zu gewinnen und damit viel Geld zu erwirtschaften und im Laufe der Zeit wurde das Nebenprodukt Rum immer bedeutender.